„Vielfalt statt Verbote“ – Tausende Online-Händler zeichnen Petition für freien Handel im Internet

Über 5.000 Unterschriften in wenigen Tagen gegen Verkaufsbeschränkungen durch einzelne Hersteller

 

Berlin, 01.08.2013 – Immer mehr Online-Händler unterstützen die Petition für freien und fairen Handel der Initiative „Choice in eCommerce“. In nur 14 Tagen haben bislang über 5.000 Menschen den Aufruf online unterzeichnet – und täglich werden es mehr. Damit machen die Online-Händler europaweit gegen Verkaufsbeschränkungen einzelner Hersteller mobil. Insbesondere kleine und mittlere Händler auf Internet-Marktplätzen sind von diesen Beschränkungen betroffen – es kam sogar bereits zu Insolvenzen.

Mit der am 16. Juli 2013 gestarteten Petition will „Choice in eCommerce“, die Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel, Politik und Hersteller zum schnellen Handeln auffordern.

„Unsere Forderung lautet EU-weit ‚Vielfalt statt Verbot‘. Die Politik in Deutschland und Europa muss unnötigen Beschränkungen des Online-Handels effektiv entgegenwirken. Gleichzeitig müssen Hersteller davon absehen, grundsätzliche Verbote oder Einschränkungen für den Online-Handel auszusprechen. Mit unserer Petition rufen wir alle Parteien zu einem entsprechenden Handeln auf“, sagt Oliver Prothmann, Gründer und Sprecher von Choice in eCommerce.

 

Unter www.choice-in-ecommerce.org können Händler und interessierte Bürger die Petition unterschreiben, um den Online-Handel vor unfairen Plattformverboten zu bewahren.

 

Über Choice in eCommerce

Choice in eCommerce ist eine im April 2013 von Oliver Prothmann gegründete Initiative von Online-Händlern. Prothmann, Gründer des Geschäftsanalyse Tools chartixx (www.chartixx.com), ist seit Jahren eng mit der Online-Handels-Community verknüpft und ist Experte für Handel auf Online-Marktplätzen. Seit zwei Jahren beobachten Prothmann und viele Mitglieder der Händler-Community mit wachsender Sorge die negativen Auswirkungen von Plattformverboten, die besonders kleine und mittelgroße Verkäufer treffen. Die Initiative wird auch vom Bundesverband Onlinehandel (BVOH) unterstützt.


Choice in eCommerce - Worum geht es?

2012 lag der Umsatz aller online gehandelten Produkte und Dienstleistungen in Europa bei 311,6 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge entstanden durch den Online-Handel in Europa bis zu zwei Millionen Arbeitsplätze.[1] Einseitige Verkaufsverbote durch einzelne Hersteller bedrohen diesen Erfolg, indem sie Händler von ihrem oft wichtigsten Verkaufskanal abschneiden und ihnen damit die Möglichkeit nehmen, preisgünstige und beliebte Online-Plattformen in einem wettbewerbsorientierten Markt zum Vorteil der Kunden zu nutzen. Verbrauchern nimmt man so den Zugang zu transparenten Preisen und der zusätzlichen Auswahl, von der sie im Online-Handel profitieren.

Das Bundeskartellamt untersucht derzeit in zwei Fällen Klauseln, die von Herstellern verwendet werden und den Online-Vertrieb für Händler beschränken. Eine Entscheidung des Kartellamts wird noch in diesem Jahr erwartet.

 

Petition, Fotos und Logos

http://www.choice-in-ecommerce.org/news-presse/presse-informationen/

 

Presseanfragen bitte an

Christoph Blase
Initiative „Choice in eCommerce“
c/o Publiplikator GmbH
Königstraße 2, 14163 Berlin
eMail   press@choice-in-ecommerce.org
Fon      +49 30 200898-31
Fax      +49 30 200898-99




[1] Ecommerce Europe Report 2013