FAQ

Initiative

Was ist Choice in eCommerce?

Eine Initiative für Innovation und Angebotsvielfalt im Online-Handel, gegründet von Online-Händlern.

Wen wollen Sie mit der Initiative erreichen?

Wir wollen die Menschen aufklären und für das Problem sensibilisieren: Politikerinnen und Politiker, die sich in Deutschland und in der EU mit der Online-Handelsgesetzgebung beschäftigen, Kolleginnen und Kollegen, die mitmachen können, Verbraucherinnen und Verbraucher, die Transparenz und Angebotsvielfalt im Online-Handel auch in Zukunft nicht missen möchten und nicht zuletzt Vorstände von Herstellern, mit denen wir ins Gespräch kommen wollen.

Wen vertreten Sie?

Kleine und mittelständische Online-Händler und indirekt auch die Verbraucherinnen und Verbraucher. Denn diese profitieren natürlich auch von der Transparenz , der Angebotsvielfalt und den Innovationen im Online-Handel

Wer braucht diese Initiative?

Alle Menschen, die Waren im Internet verkaufen und kaufen sowie die an Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel interessiert sind.

Wo werden Sie tätig?

Wir starten insbesondere in Deutschland und England, sind aber von Anfang an in ganz Europa aktiv.

Wer ist der Initiator?

Viele Online-Händler, die sich wehren wollen. Oliver Prothmann tritt als Sprecher für die  Initiative in die Öffentlichkeit. Der Bundesverband Online-Handel (BVOH) unterstützt die Initiative von Anfang an.

Wann läuft die Petition aus?

Man kann noch bis Anfang Oktober 2013 unterzeichnen.

Wen wollen sie konkret ansprechen?

Wir richten den Aufruf, die Petition zu unterzeichnen, an alle Online-Händler und versuchen auch die Verbraucher damit anzusprechen. Nach Beendigung der Unterschriftenaktion wollen wir die Petition dann an den Bundestag und die Europäische Kommission übergeben, da auch europäisches Recht betroffen ist.

Was bezwecken Sie mit der Petition?

Die Initiative will zeigen, dass Dinge im Online-Handel in Gang kommen, die sehr besorgniserregend sind. Wir haben drei Ziele:

  1. Wir hoffen, dass eine breite Diskussion losgetreten wird – bei allen Parteien Herstellern, Händlern,  Marktplätzen und Verbrauchern.
  2. Wir wollen an die Hersteller appellieren, sich mit Online-Händlern und Marktplätzen an einem Tisch nach Lösungen zu suchen.
  3. Wir versuchen Online-Händler bei ihrem Kampf gegen Vertriebsverboten zu unterstützen.

Wie wollen Sie die Rechte der Händler stärken?

Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass neuerdings immer mehr Klauseln in den Verträgen zwischen Händlern und Herstellern auftauchen, die die Händler stark einschränken. Der Online-Handel wird so abgeschnitten. Wir wollen gemeinsame Lösungen anstoßen. Wir wollen mit Aufklärung dagegenhalten und Online-Händler ermutigen. Dabei hoffen wir vor allem auf eine Gruppendynamik, die die Hersteller dazu bewegen soll, einzulenken.

Was hoffen Sie zu erreichen?

Unser Ziel muss es sein, die verschiedenen Parteien an einen Tisch zu bekommen. Hersteller, Händler und Marktplätze müssen gemeinsam eine Lösung erarbeiten, wie künftig mit dem Thema umgegangen wird.

Die Hersteller argumentieren oftmals mit fehlenden Beratungsmöglichkeiten und Schutz des Markenimages, um Verbote zu rechtfertigen. Was entgegnen Sie denen?

Unserer Meinung nach sind diese Argumente oft aus der Luft gegriffen. Ich bin der Ansicht, dass heute im Online-Handel mindestens genauso gut Beratung möglich ist. Oftmals sind viel mehr Informationen auf einen Blick zu erkennen. Dann wird die Ware nach Hause geschickt und kann dort 14 Tage getestet und sogar mit der gesamten vorhanden Garderobe abgeglichen werden. Das sind Vorteile, die der stationäre Handel so nicht bietet.

Ein anderes beliebtes Argument ist das Preisdumping. Von diesem Thema distanzieren wir uns auch vehement. Allerdings müssen sich die Hersteller die Frage gefallen lassen, wo die billige Ware herkommt. Nur durch Lagerdruck oder Rabatte sind im Endeffekt niedrige Preise möglich.

Sollten die Hersteller mit ihrem Vorgehen durchkommen, ist dann die Zukunft des Online-Handels gefährdet?

Ja, dann ist der freie Online-Handel auf jeden Fall gefährdet. Handel, wie wir ihn heute kennen, wird es dann nicht mehr geben. Im Online-Handel sind ja auch viele Innovationen entstanden, aber auch die fallen dann künftig weg. Im Online-Handel steuern wir dann, so befürchten wir, auf eine Gleichschaltung zu. Alle Auftritte würden gleich aussehen. Die Hersteller würden die kompletten Geschäfte kontrollieren. Das sehen wir als Rückschritt an.

 

Name

Warum "Choice in eCommerce"?

Der vollständige Name lautet: Choice in eCommerce - Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel

Die Initiative ist eine Europaweite Initiative von Online-Händlern und braucht daher einen Namen, den man in allen Ländern nutzen kann. Da bietet sich ein Englischer Titel an. Im Namen finden sich zwei wesentliche Elemente der Initiative wieder: Choice für Angebotsvielfalt und eCommerce für den Online-Handel.

Warum in Englisch?

Weil die Beschränkungen und Diskriminierungen in ganz Europa geschehen. Es ist inzwischen ein europäisches Problem.

Für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch gibt es erklärende Untertitel in der jeweiligen Sprache.

 

Logo

Was zeigt das Logo?

Das Logo stellt einen Warenkorb da, der aus dem Verbot entweicht.

Die Initiative steht für einen freien und fairen Handel in einem freien Markt. Jegliche Art von Verbot ist in einem freien Markt nicht zu akzeptieren.

Warum ist das e in eCommerce anders farbig?

Die Initiative wurde von Online-Händlern gegründet. Die Beschränkungen und Verbote sind insbesondere im eCommerce also Online-Handel verbreitet. Jedoch gibt es diese Beschränkungen auch im Stationären Handel. Daher will die Initiative für den freien und fairen Handel als Ganzes stehen.